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Ich bin Rike, Mama eines Sohnes (*2014) und einer Tochter (*2018). Mein Studium zum Bachelor of Social Work habe ich an einer niederländischen Hochschule abgeschlossen und arbeite seit 2016 als Sozialpädagogin in dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Ich erforsche das Gebiet von Hochsensibilität und AD(H)S bei Kindern und widme mich der Entwicklung von Methoden, welche Eltern im Alltag einsetzen können, um ihre Kinder optimal zu begleiten.

Meine Geschichte

Erst als junge Erwachsene bin ich zum ersten Mal über das Wort Hochsensibilität gestolpert. Ich hatte gerade mein Abitur gemacht und steckte mitten in einer Lebenskrise. Dieses eine Wort brachte bei mir einen riesigen Stein ins Rollen. Auf einmal verstand ich, warum ich mich so oft fühlte, als käme ich von einem anderen Stern. Es gab plötzlich eine Bezeichnung für Leute wie mich. Ich erfuhr, dass ich nicht die einzige mit diesem Persönlichkeitsmerkmal war. Und ich konnte endlich lernen, mich selber so zu akzeptieren und zu lieben, wie ich bin.

Jahrelang zweifelte ich an meiner Daseinsberechtigung in meiner Familie und meiner Schulklasse. Ich spürte, dass ich da irgendwie nicht reinpasste. Gleichaltrige waren mir zu oberflächlich, Partys zu laut und der Schulstoff zu langweilig. Ich geriet in Auseinandersetzungen mit Lehrern und war frustriert über das Unverständnis für meine Bedürfnisse und mein Verhalten seitens meiner Familie. „Was stimmt mit mir nicht?“, fragte ich mich täglich.

Heute weiß ich, dass ich völlig in Ordnung bin. So wie andere Linkshänder sind, bin ich eben hochsensibel. Na und?!
Es hat noch eine Weile gedauert, es als Geschenk und nicht als Belastung anzuerkennen, aber als dies einmal gelungen war, ging es für mich nur noch bergauf. Heute kann ich stolz auf meine Leistungen sein, bin befreit von Selbstzweifeln und führe ein selbstbestimmtes Leben.

So wie andere Linkshänder sind, bin ich eben hochsensibel.

Meine Vision

Hätte meine Mutter damals gewusst, dass ich nicht willentlich provoziere und nur aus Protest schreie und weine, sondern es dafür einen bestimmten Grund gab, hätte meine Kindheit vermutlich ein wenig anders ausgesehen.
Etwa 20 Prozent der Kinder sind hochsensibel und nur wenige wissen davon. Deshalb kommt es nicht selten vor, dass ein hochsensibles Kind im Kreise der Familie als „anstrengend“ bezeichnet wird und im Kindergarten oder in der Schule als „kontaktscheu“ oder „unangepasst“. Auch Fehldiagnosen wie ADS oder Autismus sind keine Seltenheit.

Jedes fünfte Kind ist hochsensibel!

Im Rahmen meiner Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe, aber auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis ist mir schnell aufgefallen, dass Hochsensibilität überall zu finden ist, aber für viele nahezu unbekanntes Terrain bedeutet und viele Fragen aufwirft. Das muss aber nicht sein! 

Durch Unterstützung und kompetente Beratung können Eltern lernen, einen Blick für die positiven Facetten der Hochsensibilität zu entwickeln und ihr Kind im Alltag mit Verständnis und Geduld zu begleiten.

Und da es mein größter Wunsch ist, dass andere Familien viel früher als ich selber mit dem Persönlichkeitsmerkmal der Hochsensibilität vertraut werden und einen guten Umgang damit finden, habe ich mein Herzensprojekt auf die Beine gestellt und biete einen Online-Intensivkurs für Mütter von hochsensiblen Kindern an.

kontakt@sensitive-mind.com

+49 2173 1623434